Freude

Es ist soweit. Endlich. Der Krantermin. Die erste Nacht an Bord. Das erste Frühstück im Cockpit. Segel anschlagen. Funktioniert alles? Ist alles dicht? Der erste Törn. Dieser magische Moment, wenn die Segel stehen. Motor stopp. Ruhe. Das Boot legt sich zur Seite, leichter Am-Wind-Kurs. Die Wellen am Rumpf, der Wind, keine Musik kann schöner sein. Wir alle kennen dieses Gefühl, das wir einem Nichtsegler nicht beschreiben können. Und doch bedeutet für jede und jeden von uns das Segelglück etwas anderes. Das kann das perfekte Anlegemanöver unter Segel am Edersee sein, die Vollmondnacht vor Anker in Griechenland, der 12-Stundenritt unter Gennaker auf der Ostsee oder der heiße Tee zum Antritt der Wache beim Nachttörn. Wir empfinden dieses Glücksgefühl ganz unterschiedlich, da gibt es kein richtig oder falsch. Und das ist auch gut so. Was haben wir ein Glück, dass wir endlich wieder segeln können.